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Steuerung Holzheizung

Wie funktioniert die Steuerung der Holzheizung? Eine Holzheizung verbrennt regional verfügbare und nachwachsende Rohstoffe. Während sie als besonders umweltfreundlich gilt, ist sie im Betrieb deutlich komplexer als eine konventionelle Öl- oder Gasheizung. Die Steuerung der Holzheizung ermöglicht dennoch einen zuverlässigen, sauberen und energiesparenden Betrieb.

Steuerung der Holzheizung sichert zuverlässigen Betrieb

Anders als bei Gas oder Öl funktioniert die Verbrennung von Holz nur mit einer komplexen Anlage, die neben dem Kessel zumindest aus einem Pufferspeicher besteht. Dieser sorgt dafür, dass der Wärmeerzeuger lange im optimalen Leistungsbereich fährt und wenig Schadstoffe ausstößt. Eine moderne Regelung stellt sicher, dass alle Komponenten problemlos zusammenarbeiten und deine Heizkosten niedrig bleiben.

Kind im warmen Haus

Besonders wichtig ist dabei die effiziente Verteilung der Heizwärme. Während eine Warmwasser-Vorrangschaltung immer warmes Trinkwasser zur Verfügung stellt, nimmt der Pufferspeicher nicht benötigte Verbrennungsenergie auf. Er hält die Wärme bis zum Bedarf im Haus vor und gibt sie dann an Heizung oder Warmwasserbereitung ab. Die Steuerung der Holzheizung organisiert dabei alle Wärmeströme und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb.

Darüber hinaus managt sie auch die Kombination mit anderen Heizgeräten, wie einer Solaranlage, einer Pellet- oder einer Gasheizung. Dabei startet der Stückholzkessel von selbst nur dann, wenn die vorhandene Solaranlage zu wenig Energie liefert. Entscheidest du dich für die Kombination mit einer Gas- oder Pelletheizung, schaltet die Steuerung der Holzheizung diese immer dann an, wenn alles Holz im Kessel verbrannt ist. Das gewährleistet eine sichere Wärmeversorgung, auch wenn du einmal längere Zeit kein Holz nachlegen kannst.

Saubere Verbrennung durch Steuerung der Holzheizung

Damit es bei der Verbrennung von Holzscheiten nicht zu Schäden oder hohen Schadstoffemissionen kommt, muss sie optimal ablaufen. Die Regelung ermöglicht das, indem sie zunächst für eine konstant hohe Rücklauftemperatur sorgt. Diese sollte über 60 Grad Celsius liegen und verhindert, dass Wasser aus den heißen Abgasen im Wärmeerzeuger kondensiert.

Darüber hinaus regelt die Steuerung der Holzheizung auch den Betrieb mit verringerter Leistung. Mit einer Lambdasonde sorgt sie dabei zum Beispiel dafür, dass der Verbrennung immer ausreichend Sauerstoff zugeführt wird. Andernfalls würde das Holz unvollständig verbrennen. Der Wirkungsgrad der Heizung würde sinken und die Schadstoffemissionen stiegen an.

Komfort und Energieeffizienz durch Steuerung der Holzheizung

Natürlich bietet eine moderne Holzheizungssteuerung aber auch einen hohen Bedienkomfort. So enthält sie eine Anzündautomatik, die bereits eingelegte Holzscheite zeit- oder temperaturabhängig in Brand setzt.

Darüber hinaus kannst du über die Steuerung der Holzheizung alle Systemtemperaturen der Anlage auf deine Bedürfnisse anpassen. Besonders einfach funktioniert das zum Beispiel mit zeitabhängigen Heizprogrammen oder speziellen Betriebsszenarien. Stellst du die Anlage zum Beispiel auf den Sommermodus, startet sie in regelmäßigen Abständen die Umwälzpumpe. Diese verklemmt dabei nicht und startet in der neuen Heizsaison ohne Probleme.

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