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Steuerung Solarthermie

Eine Solaranlage gewinnt kostenlose Energie aus der Strahlung der Sonne. Da deren Angebot ständig schwankt, kommt es für einen effizienten Betrieb auf eine optimale Steuerung der Solarthermie an. Denn diese macht viel der Solarwärme nutzbar, sorgt so für niedrige Heizkosten und dafür, dass Ihr Haus immer warm ist.

Steuerung der Solarthermie macht Umweltwärme nutzbar

Eine Solaranlage besteht aus Kollektoren, einem Speicher und einem Rohrnetz. Während die Kollektoren das Licht der Sonne auffangen und in Wärme umwandeln, transportiert eine Solarflüssigkeit die thermische Energie zum Wärmespeicher. Dieser bevorratet sie dann so lange, bis dein Haus Wärme benötigt. Je nach Anlage kann das für die Warmwasserbereitung oder zur Unterstützung der Heizung sein.

Damit du viel der kostenlosen Umweltwärme nutzen kannst, kommt es auf eine optimale Steuerung der Solarthermie an. Diese überwacht die Temperaturen in Kollektoren und Speicher und regelt die Umwälzpumpe.

Dabei schickt sie solare Wärme in den Wärmespeicher, wenn dessen Temperatur unter der der Kollektoren liegt. Ist die Kollektortemperatur niedriger als die des Speichers, stoppt die Solarsteuerung den Energietransport und verhindert, dass kostbare Wärme verloren geht. Möglich ist das zum Beispiel nachts oder an kalten und trüben Tagen.

An heißen Sommertagen schützt die Steuerung der Solarthermie hingegen vor dem Überhitzen der Anlage. Dabei schickt sie zum Beispiel nachts heißes Speicherwasser in die kühleren Kollektoren und senkt dabei die Anlagentemperatur.

Solaranlage zur Warmwasserbereitung richtig steuern

Warmwasserbad

Bei einer Warmwassersolaranlage sind die Kollektoren in der Regel mit einem Trinkwasserspeicher verbunden. Dieser beinhaltet doppelt so viel Wasser, wie deine Familie an einem Tag benötigt und bevorratet damit kostenlose Solarenergie. Sinkt die Speichertemperatur unter einen voreingestellten Wert, startet die Steuerung der Solarthermie ein zusätzliches Heizgerät. Dieses erwärmt das Trinkwasser und sorgt dafür, dass du auch an trüben Tagen nicht kalt duschen musst.

Der Zeitpunkt, an dem die Zusatzheizung gestartet wird, entscheidet dabei über die Effizienz und den Komfort der Anlage. Während du kostenlose Umweltenergie vergeudest, wenn der Kessel zu früh anspringt, ist das Wasser bei einer zu niedrigen Speichertemperatur zu kalt.

Optimale Steuerung der Solarthermie für die Heizung

Unterstützt die Solarthermieanlage auch die Heizung, speist sie kostenlose Umweltwärme in einen Pufferspeicher. Dieser ist größer als ein Trinkwasserspeicher und mit Heizungswasser befüllt. Die Solarsteuerung folgt dabei den gleichen Prinzipien. Sie startet die Umwälzpumpe, wenn die Speichertemperatur unter der der Kollektoren liegt und informiert ein Zusatzheizgerät, wenn das Heizwasser zu kalt ist.

Eine Besonderheit ist die Kombination der Solaranlage mit einer Sole-Wärmepumpe. Denn dabei kann die Steuerung der Solarthermie überschüssige Energie im Sommer in die Erde schicken. Diese heizt sich dabei auf und erhöht den Wirkungsgrad der Wärmepumpe im darauffolgenden Winter. Das ist effizient und kann die Energiekosten spürbar senken.

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