Ratgeber

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Ab wann heizen?

Tipps für Effizienz und Komfort
Ab wann heizt du deine Wohnung am besten, um die Heizkosten zu senken, ohne am Komfort zu sparen? Eine Antwort auf diese Frage ist von vielen Faktoren abhängig. So zum Beispiel von den Außentemperaturen und dem energetischen Zustand des Gebäudes. Wir geben die wichtigsten Informationen und zeigen, ab wann du heizen solltest.

Die reguläre Heizperiode von Oktober bis April

Ab wann du dein Haus oder deine Wohnung heizen solltest, hängt vor allem von den Außentemperaturen ab. Denn je niedriger diese sind, umso mehr Energie verlieren Gebäude über ihre Hüllflächen. Können interne oder solare Wärmegewinne diese nicht mehr ausgleichen, solltest du die Heizung einschalten. In aller Regel ist das von Oktober bis April der Fall. In der sogenannten Heizperiode liegen die Temperaturen meist unter der Heizgrenztemperatur. Also der Außentemperatur, bei der nur die Heizung alle Räume im Haus auf wohlige Temperaturen bringen kann. Die Heizperiode ist jedoch nicht gesetzlich geregelt. Und so kann es sein, dass du in warmen Jahren länger ohne die wärmende Technik auskommst.

Ab wann heizen: Der Dämmstandard entscheidet

Neben der Außentemperatur wirkt sich auch der energetische Zustand eines Hauses darauf aus, ab wann du heizen solltest. Ist ein Gebäude besonders energiesparend, hält es Heizwärme zuverlässig im Inneren. Der Wärmebedarf ist klein und so sorgen oft schon die Gewinne der Sonneneinstrahlung für wohlige Temperaturen. Unsanierte Altbauten verlieren hingegen schon bei milden Temperaturen viel Wärme. Heizen musst du dadurch meist früher und länger. Die folgende Übersicht zeigt, ab wann du heizen solltest:

  • Passivhaus - Außentemperaturen von 9 bis 11 Grad Celsius
  • Niedrigenergiehaus - Außentemperaturen von 12 bis 115 Grad Celsius
  • Baujahr nach 1995 - Außentemperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius
  • Baujahr zwischen 1977 und 1995 – Außentemperaturen von 14 bis 16 Grad Celsius
  • Baujahr vor 1977 – Außentemperaturen von 15 bis 17 Grad Celsius

Entscheidend ist außerdem der eigene Komfortanspruch. Wenn ein oder zwei Grad Celsius weniger nicht stören, kannst du die Heizung auch später in Betrieb nehmen.

Falsches Heizverhalten kann Schäden verursachen

Wichtig ist jedoch das richtige Heizen im Winter . Kühlen die Räume im Haus zu stark aus, drohen im Extremfall Frostschäden an Heizungs- und Wasserleitungen. Aber auch dann, wenn die Raumtemperaturen länger unter 15 bis 16 Grad Celsius liegen, drohen bauliche Schäden. Denn dabei kühlen die Wände aus und Wasserdampf aus der Luft könnte an diesen kondensieren. Das Tauwasser durchfeuchtet die Substanz und schafft außerdem einen wertvollen Nährboden für Schimmelpilze. Ab wann du heizen solltest, ist also auch eine Frage des Bautenschutzes.

Gesetzliche geregelt: Ab wann heizen Vermieter?

Ab wann Vermieter heizen müssen, richtet sich vor allem nach den Raumtemperaturen. In der Heizperiode müssen grundsätzlich 20 bis 22 Grad Celsius möglich sein. Im übrigen Jahr ist die Heizung einzuschalten, wenn Mieträume kälter als 16 Grad oder mehrere Tage hintereinander nicht wärmer als 18 Grad Celsius sind. Andernfalls haben Mieter das Recht, die monatlichen Mietzahlungen zu kürzen.

Heizung digital steuern

Die Heizung digital steuern: Einfach und komfortabel

Ab wann heizen? Diese Frage hängt von vielen Faktoren ab. Wer alle berücksichtigt, profitiert von sinkenden Heizkosten und einem hohen Komfort. Ganz einfach kannst du die Heizung digital steuern . Dabei stellst du die gewünschten Raumtemperaturen über Smartphone, Tablet oder PC ein und kannst schnell auf die unterschiedlichsten Wetterverhältnisse reagieren. Möglich ist das zum Beispiel mit der App EasyControl von Bosch, die zusammen mit dem Bosch EasyControl Regler funktioniert. Noch komfortabler als mit der App geht es mit .tiarda, dem digitalen Heizungsassistenten .