Ratgeber

Sprachsteuerung

Wie kann ich mit .tiarda reden?

Dank Sprachsteuerung kannst du mit deiner Heizung reden, um Temperaturen anzupassen oder Einstellungen zu ändern. Du musst keine Menüs durchsuchen und nicht einmal zur Heizung gehen. Denn .tiarda versteht dich von überall. Ganz einfach über einen smarten Heizungsregler von Bosch in Verbindung mit dem Facebook-Messenger oder Google Assistant. Aber wie funktioniert eine solche Spracherkennung überhaupt?

Von Thomas Edison zu sprechenden Drachen

Sprachsteuerung funktioniert, wenn Maschinen menschliche Sprache verstehen, interpretieren und auswerten können. Die Grundlage dafür liegt weit zurück. Denn schon 1877 löste Thomas Alva Edison mit seinem Ediphone eine Revolution aus. Das Diktiergerät konnte Sprache aufzeichnen und wieder abspielen, wodurch es den Grundstein der Geschichte der Sprachassistenten legte.

Gut 100 Jahre und viele Versuche später entwickelten Wissenschaftler der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh „Dragon“. Dabei handelt es sich um ein System, das Sprache erkennen und verstehen kann. Es wurde immer weiterentwickelt und ist noch immer die Basis virtueller Assistenten.

Die Funktion der Sprachsteuerung: Einfach erklärt

Möchtest du mit .tiarda reden, funktioniert das nach einem einfachen Prinzip: Du sprichst zum Beispiel in einen Smart Speaker oder dein Smartphone. Die Geräte zeichnen deine Sprache auf und komprimieren sie in ein spezielles Format. Anschließend senden sie die Datenpakete zu Serverfarmen, die sich um das Verstehen deiner Worte kümmern. Sie geben für dein Endgerät verständliche Befehle zurück, die dieses dann ausführen kann.

Ein Beispiel: Möchtest du über den Google Assistant deine Temperatur herunterdrehen, sagst du: „.tiarda, mir ist zu kalt!“. Server empfangen die Informationen und übersetzen sie in ein maschinell verständliches Format. Dieses senden sie zurück zu .tiarda, welche die Befehle ausführt und deine Smart-Home-Heizung bedient.

Sprachassistenten übersetzen und verstehen uns

Die Magie der Sprachsteuerung passiert in den Rechenzentren der Anbieter. Denn hier setzen Maschinen einzelne Laute zu Wörtern und Sätzen zusammen. Zum Einsatz kommen dabei Algorithmen, welche mit Wahrscheinlichkeitsrechnung die folgenden Laute voraussagen.

Möglich ist das jedoch nur auf Basis großer Datenmengen. Denn die Systeme greifen zur Spracherkennung auf phonetische Wörterbücher, transkribierte Wörter und erfolgreich übersetzte Sätze zurück. Außerdem lernen sie mit jeder erfolgreich gelösten Aufgabe dazu.

Die Zukunft liegt im Verstehen deiner Absichten

Bereits heute sorgen neuronale Netze dafür, dass die Übersetzungsprogramme große Datenmengen in kürzester Zeit durchforsten, um Sprache in Text umzuwandeln. Die Zukunft der Sprachsteuerung geht jedoch noch einen Schritt weiter: Denn diese liegt nicht nur im Übersetzen, sondern im Verstehen von Absichten. Möglich ist das mit dem Natural Language Processing (NLP), das kurz beschrieben wie folgt funktioniert:

  • Sprache verstehen: Das System zur Spracherkennung nimmt gesprochene Sprache auf und analysiert diese. Dabei zerlegt es Sätze in einzelne Bestandteile, um sich über das Thema, den Kontext oder die Stimmung zu informieren. Experten sprechen dabei vom Natural Language Understanding (NLU).
  • Antworten finden: Das System wandelt die erkannten Befehle anschließend in strukturierte Daten um. Diese helfen der Maschine, die richtige Antwort aus einer möglichen Vorauswahl zu finden.
  • Antworten ausgeben: Im dritten Schritt erzeugt das System eine Antwort. Dabei nutzt es die bereits gesammelten Informationen, um menschliche Sprache zu generieren.

Wichtig zu wissen ist, dass Systeme zur Sprachsteuerung immer nur in ihrem Bereich richtig gut funktionieren. So kann .tiarda mit dem Bosch EasyControl und Google Home zwar deine Smart Home Heizungssteuerung bedienen. Auskünfte über aktuelle Börsentrends oder den Gewinner des letzten Fußballspiels gibt sie hingegen nicht.

Das benötigst du für die Sprachsteuerung

Du möchtest .tiarda nutzen, um deine smarte Heizungssteuerung ganz einfach zu bedienen? Dann benötigst du zunächst einen passenden Bosch Regler. Neben dem Bosch EasyControl kommt dabei auch der Buderus TC100.2 für die Sprachsteuerung infrage. Darüber hinaus benötigst du ein Endgerät mit Google Home Funktionen oder dem Google Assistant . Das kann zum Beispiel ein Smartphone oder ein Smart Speaker sein. Alternativ hast du auch die Möglichkeit, Befehle als Text oder Sprachnachricht über den Facebook-Messenger an deine smarte Heizungssteuerung zu senden. Besonders wichtig ist außerdem eine aktive Internetverbindung. Denn nur mit dieser funktioniert die Google Spracherkennung, sodass .tiarda deine Wünsche verstehen und ausführen kann.

Sprich mit .tiarda und profitiere von vielen Vorteilen

.tiarda macht die Online-Heizungssteuerung zum Kinderspiel. Denn via Sprachsteuerung kannst du deine Heizung intuitiv und einfach auf deine Bedürfnisse anpassen. Ein Satz reicht und .tiarda senkt die Temperatur in deinem Haus oder in einem bestimmten Raum ab. Du richtest ein Zeitprogramm wie die Urlaubsschaltung ein, ohne zur Heizung zu müssen und sorgst schon auf dem Heimweg für einen warmen Empfang, wenn du doch früher zurückkommst. Da .tiarda immer weiter lernt, unterstützt sie dich in Zukunft bei immer mehr Aufgaben. Gluckert deine Heizung oder bleiben einige Heizkörper kalt? Keine Sorge: .tiarda gibt die richtigen Tipps und weiß, was bei einem Heizungsfehler zu tun ist.